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Die Landschaft


Das Dorf


Lenkerstetten, ehemals Gemeinde Beimbach,  heute Ortsteil von Rot am See


Ein Wort vorweg:

Lenkerstetten ist landwirtschaftlich von Schweinemast geprägt. Bei manchen - seltenen - Wetterlagen liegt entsprechender Geruch in der Luft...

Nix für empfindliche Nasen... ;-)

Für Menschen, die mit manchmal intensiver Landluft zurechtkommen, lohnt es sich, das Dorf, das Ferienhaus und die Umgebung näher anzuschauen... :-)


Lenkerstetten 1919

Ansichtskarte von 1919


Lenkerstetten 1946

Lenkerstetten 1946

Ansichtskarten von 1946


Lenkerstetten 1969

Ansichtskarte von 1969


Auszüge aus  " Der Landkreis Crailsheim Kreisbeschreibung, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 1953 " :

" Lenkerstetten...Weiler, 409 m, 1,6 km O Beimbach, Mkg 38,21ha... Wohngeb. 1925: 27, 1950: 21; die Ortsform des in einer leichten Mulde gelegenen Weilers bestimmt die ostwestlich verlaufende Ortsstrasse; Häuser auf der nördl. Strassenseite überwiegend in Giebelstellung, zum Teil sehr stattlich und gut gepflegt, auf der süd. Strassenseite kleinere Häuser vorwiegend in Traufstellung...

1384 Lenckerstetten (PN Lantger); vielleicht Gründung des mittleren Ausbaus; ... 1807 130 Einw. auf 22 Feuerst., ... 1871 Haush./bew. Hsr  28/25 ...

Ansbach hatte 1430 hier 8 Untert.;... im 15. Jahrh. waren 5 Bauern rothenburgisch; ... 1732: Ansbach-Werdeck 2 Untert., Rothenburg und Hoh.-Kirchberg je 7; die Vogtei war gemeinschaftlich, die GdeHerrschaft strittig, die Fraisch sowie ein Schutzgut waren werdeckisch, Hirtenstab, Schmiede und das Wirtshaus zu zwei Dittel rothenb.; Ansbach trat seine Rechte 1797 an Hoh.-Kirchberg ab, 1803 und 1806 wurde der Ort bayrisch. - Kirchlich war Lenkerstetten stets mit Beimbach verbunden; 1746 bestand hier eine Schule.

- Die hiesigen Einwohner nahmen 1525 regen Anteil am Bauernkrieg und wurden dementsprechend gestraft."

Der Bauernkrieg 1524 / 1525 :   

In Südwestdeutschland           

In Hohenlohe und speziell in der hiesigen näheren Umgebung                     

Zitate: "... Dann zogen sie weiter nach dem zur Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach gehörenden Lenkerstetten, wo sie plünderten und drei Häuser niederbrennen ließen ..." "... Erbarmen seien die Leute nicht wert, denn man habe in Lenkerstetten Kleider von Edelfrauen gefunden, die von den Bauern geraubt worden seien ..."

Das Ende des zweiten Weltkriegs in der hiesigen Umgebung:                        Kriegsende 1945

Zitat: "... 18. April: Die Amerikaner erzwingen den Übergang über die Brettach. Der Maschinenschuppen des Schreiners Gronbach und der Geräteschuppen von Gg. Stefan in Beimbach werden in Brand geschossen und vernichtet. Die Scheuer von Renner in Lenkerstetten wird ebenfalls durch Artillerie schwer beschädigt ..."

Anmerkung:  An der Südwand dieser dann wiederhergestellten Scheuer wächst heute der "Scheunenkrebsler", eine weisse Spalierrebe.








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